GeLH-Radtouren 2021

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Nachdem wir im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Pandemie schon mit Einschränkungen leben mussten, ließen es sich unsere findigen Organisatoren aber nicht nehmen, auch für die Saison 2021 einen durchaus interessanten Tourenplan auszuarbeiten. Dies in der Hoffnung, dass u.a. wegen der fortschreitenden Impfungen, Tests und Nutzung der Corona-Warn-App und der Luca-App, Lockdowns und weitere Kontaktbeschränkungen begrenzt werden und somit eine Durchführung möglich sein wird.

Leider hatte sich diese Hoffnung nicht ganz erfüllt, die Tages-Touren von März bis Mai mussten abgesagt werden.

Doch das Jahr war noch lang. Die Corona-Fallzahlen gingen temporär zurück und mit Impfung und/oder Test und Einhaltung von Abstandsregeln war schon ganz viel wieder möglich.

So konnten wir Ende Mai die geplante Reise an den Ostseefjord Schlei, Standort Kappeln, antreten. Klaus Petroff hatte zwar mehrere Touren über ca. 200 km ausgearbeitet, wetterbedingt konnten wir mit 16 Teilnehmern aber nur 3 Touren über ca. 157 km, absolvieren.

Die sogenannte „Landarzttour“ durch die idyllische Landschaft führte uns über Süderbrarup nach Lindau, hier mit Abstecher zum Lindauhof, dem malerischen Anwesen, wo u.a. die bekannte Fernsehserie, gedreht wurde. Von einigen Regenschauern überrascht, vorbei durch Arnis, der kleinsten Stadt Deutschlands, zurück nach Kappeln. Weitere Ziele an der Ostseeküste waren dann Damp, die Schleimündung mit Blick auf das neue „Ostseeresort Port Olpenitz“ und - immer vorbei an vielen Naturschutzgebieten - die Geltinger Bucht.

Weitere Tagestouren unternahmen wir fast vor der Haustür in den Bereich der Stormarnschen Schweiz und das Travegebiet um Bad Oldesloe.

Zunächst von Horst Deichen organisiert eine Rundfahrt an den Lütjensee, Großensee und durch die leicht hügelige Waldlandschaft der Hahnheide über ca. 33 km mit 11 Teilnehmern. In Grönwohld war natürlich der Besuch vom „Gasthof unter den Linden“, bekannt als Drehort der Kultserie „Neues aus Büddenwarder“, obligatorisch.

Klaus-Dieter Roll lud zur weiteren Fahrt an den alten Bahntrassen über ca. 52 km mit 11 Teilnehmern ein, und eine weitere Tour an den Poggensee über 45 km mit 13 Teilnehmern organisierte Klaus Petroff.

Zum Abschluß des Sommers traten wir noch mit 9 Teilnehmern den 54 km langen Rundkurs von Norderstedt an die Alsterquelle und durchs Himmelmoor, geführt von Bruni Schulte, an.

Die 2. mehrtägige Reise führte uns in die Region Fischland-Darß-Zingst. Quartier machten wir im Ferienhotel “Alter Bahnhof“ Prerow, unweit vom Stadtzentrum und des Hafens am Prerowstrom. Wir absolvierten mit 6 Teilnehmern Touren über insgesamt 148 km. Dank eines gut ausgebauten Radwegenetzes machte uns das Radfahren wirklich viel Spaß.

Von Prerow aus radelten wir auf asphaltierten Deichradwegen, über grüne Nationalparksandwege und malerische Alleen zu den bekannten maritimen Seebädern, wie Ahrenshoop, Zingst und durch die Boddenlandschaft über Bodstedt nach Barth.

Auch fehlte der Besuch des Kranichrastplatzes Pramort nicht. Diese Idee hatten aber auch Hunderte von Rad-Touristen wie wir und so war während dieser Exkursion höchste Aufmerksamkeit auf den Deichradwegen geboten. Auch überraschte uns auf der ca. 20 km langen Rückfahrt ein permanenter Regen, und zwar „von allen Seiten“.  Regenkleidung half nicht viel, wir waren im Nu völlig durchnässt. Jetzt galt es, nicht jammern, einfach weiterfahren. Klaus Petroff hatte neben der Tourleitung auch unsere allabendlichen Restaurantbesuche organisiert. Wahrlich nicht einfach in „Coronazeiten“, dafür gab es einen besonderen Dank von der Gruppe.

Unsere letzte Tagestour - wetterbedingt um ein paar Tage verschoben - machten wir im Oktober, und zwar ab Wasbek bei Neumünster. Wir waren mit 9 Teilnehmern durch die waldige und leicht hügelige Geestlandschaft über 45 km unterwegs, organisiert und geführt von Klaus Petroff.

Zum gemütlichen Saisonausklang trafen wir uns mit 21 Teilnehmern zum Abschlußessen in Norderstedt. Klaus Petroff hatte das im Laufe des Jahres gesammelte Bild- und Filmmaterial zu einer interessanten Dokumentation zusammengestellt und präsentiert.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass wir ein ziemlich turbulentes Radjahr hinter uns haben. Neben Corona hatten wir auch nicht durchgängig Glück mit dem Wetter, auch ein paar technische Probleme mit den Fahrrädern traten auf, die aber professionell gelöst wurden. Auch durch gesundheitliche Probleme beeinflusst wurden unsere aktiven Gruppen temporär leider kleiner. Aber wir blicken nach vorn, der Tourenplan für 2022 steht und wir hoffen auf gutes Gelingen

Ein Bericht von Rainer Suhr

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