Fahrradtour Elb- und Winsener Marsch

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Das war ein wahrlich gelungener Auftakt unserer Radfahrsaison 2016.

Wie bei einer Event-Agentur bestellt: Strahlend blauer Himmel, kein oder kaum Wind und für die Jahreszeit eine doch - gefühlt - angenehme Temperatur. 

Unsere GeLH-Radgruppe traf sich am Fähranleger Zollenspieker, dem südlichsten Punkt der Hansestadt Hamburg. Mit einer sog. Doppelendfähre und der letzten in Hamburg existierenden Autofähre setzten wir dann vom Hamburger Gebiet Kirchwerder nach Hoopte in Niedersachsen über. Durch den Winsener Ortsteil Stöckte radelten wir auf gut befahrbaren Rad-,  Deich- und Wirtschaftswegen an Feldern und Wiesen vorbei, abwechselnd auch an vielen Kanälen und Flüssen, wie der Ilmenau, durch die Winsener Marsch im Landkreis Harburg.  In diesem Landstrich muss neben dem Hochwasserschutz auch für die Be- und Entwässerung reichlich Wasserwirtschaft betrieben werden.  So befindet sich z.B. ein Oldie etwa 500 m östlich von Fahrenholz, im Ilmenau-Kanal, eine Schleuse und ein sog. Nadelwehr. Ein Nadelwehr verläuft diagonal und/oder quer zur Flussachse und muss den Flusslauf, im Gegensatz zum festen, gemauerten Wehr, nicht vollständig absperren.

In nördliche Richtung ging es dann weiter und in Tespe erreichten wir die Elbe wieder. Vom Deich aus genossen wir den Blick auf den regen Schiffsverkehr und die Wald- und Hügellandschaft auf der gegenüberliegenden Schleswig-Holsteinischen Flussseite. Westwärts auf dem Elberadweg radelnd kehrten wir in Marschacht zum Mittagstisch ein. Gut gelaunt, weil ja der sonst so gefürchtete Westwind schlichtweg nicht da war, beendeten wir unsere Tour nach ca.  51 gefahrenen Kilometern in Hoopte, um abschließend noch einen Abschlusskaffee und Kuchen im Hof Café Löscher, zu genießen. Im Schein der untergehenden, glutroten Abendsonne setzten wir zufrieden wieder nach Hamburg über.

Großen Dank an Gisela und Klaus Petrow für die Planung und Organisation der Tour. 

R. Suhr

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