Ausflug zum Jahrestreffen der ehemaligen Lufthanseaten in Köln

von

Frühmorgens am 31.8. 18 machten sich 46 ehemalige Lufthanseaten auf dem Weg zum Jahrestreffen in Köln auf. Unterwegs gab es ein Frühstück, gespendet vom Peter und Bella Ludwig. Mit launischen Geschichten verlief die Fahrt nach Essen, unsere ersten Station, harmonisch.

Das erste Ziel war die ´´Zeche Zollverein`` ein Weltkulturerbe der UNESCU. Uns wurde durch eine Fachkraft die Kohlenwäsche sehr anschaulich erklärt. In den normalen Förderzeiten wurden 1500 Loren jeden Tag gefördert und musste durch die Wäsche. Den ersten Abend verbrachten wir in gemütlicher Runde. Leider hatte das Hotel keine Klimaanlage und so mussten wir ordentlich schwitzen.

Am 1. 8. 18 ging es nach Maastricht in den Niederlanden. Maastricht ist nicht nur die Heimatstadt von Andre Rieu sondern auch eine  alte römische Siedlung. Die Römer bauten die erste Brücke über den Fluss Maas. Eine Festung beherrschte die Ansiedlung mit wechselnden Besitzern. 1814 wurde Maastricht Hauptstadt der Provinz Limburg. Unter Napoleon wurde in Maastricht die Fenstersteuer eingeführt. Eine alte Mühle malt noch immer alle 14 Tage Dinkelmehl. Man kann dabei zuschauen. Viele Kirchen und andere Sehenswürdigkeiten laden zu besuchen ein. Die alte Dominikaner Kirche ist heute eine große Buchhandlung. Abends wurde draußen der Abend genossen.

Am 2. 8. 18Tag ging es nach Düsseldorf, die Hauptstadt von NRW. Die Stadtrundfahrt wurde begleitet von einer Stadtführerin. Wir fuhren durch das Künstlerviertel, das Banken- und Regierungsviertel. Hier hat auch Königin Sylvia von Schweden ihr ABI gemacht. Eine Statue von Hans Albers mit seiner Ziehharmonika steht auch hier. Düsseldorf hat die größte japanische Community in Deutschland mit eignen Geschäften und internationalen Schulen. Da das Wetter es mit uns sehr gut gemeint hat, 36°C im Schatten, suchten dann mehrere Personen Restaurants auf und erfrischten sich. Zum Nachmittag fuhren wir nach Essen zum Baldeneysee, dort wollte Kami Stötzer Kaffee und Kuchen ausgeben. Kami hatte heute Geburtstag. Wir haben ihn auch hochleben lassen. Aber die Hitze war fast unerträglich. So blieb es bei einer kleinen Gruppe im Restaurant am Baldenysee. Aber jeder von uns bekam eine Radschlägeranstecknadel. Symbol Düsseldorf. Abends konnten wir den Tag draußen ausklingen lassen.

Am nächsten Tag, den 3.8. 18 fuhren wir durch den malerischen Süden der Metropole Essen nach Wuppertal. Hier war eine Fahrt mit der legendären Schwebebahn für uns gebucht. Ein ideales Verkehrsmittel in einer bergischen Gegend. Die Schwebebahn hatte vor Jahren ein kleines Problem mit einem Elefanten namens ´´Tuffy``. Dieser sollte mit der Schwebebahn transportiert werden. Unterwegs wurde Tuffy durch irgendein Umstand gestört und trat die Tür auf und fiel aus der Bahn. Zum Glück für ihn, er kam mit dem Schrecken davon. Wuppertal ist auch die Geburtsstätte der Firma ´´Bayer``. Zahlreiche Forscher und Künstler haben hier ihren Anfang genommen, wie auch der berühmte Professor Sauerbruch. Robert Koch hat auch hier studiert. Wuppertal hat auch eine große Industrie. Werkzeuge, Messer und Bestecke werden hier produziert. Außerdem wurde hier die europaweit im Einsatz befindliche Schnellkupplung für LKW’s entwickelt.

Dann wurde es Zeit unser Tagungshotel ´´Dorint Hotel an der Messe`` in Köln aufzusuchen.

Um 15Uhr eröffnete der Vorsitzende des Dachverbandes  Martin Gaebges das Jahrestreffen. Die Begrüßung der Anwesenden Gäste und Honoratioren der Stadt und der Regionalvereine sowie auch die Anwesenheit unseres ältesten Mitgliedes Edmund Wysocki. Der Bürgermeister Hans Werner Bartsch überbrachte die Grüße der Oberbürgermeisterin Frau Henriette Recker. In dem Rechenschaftsbericht nahm die Ankündigung der LH keinen Zuschuss mehr für die Regionalvereine zuzahlen, und auch keine Kostenübernahme für anfallende Reisen des Dachvorstandes zu erstatten, einen großen Raum ein. Ein Gespräch mit dem Finanzvorstand Frau Dr. Volkens und dem Dachverstand ergab auch kein anderes Ergebnis. Ehrungen und Danksagungen an den Veranstalter Regionalverein Köln wurden ausgesprochen. Ein Direktor von Eurowings brachte uns die Probleme der low-cost carrier nahe. Diese Vorstellung dauerte so lange, dass wir kaum zu unserem Kaffeetrinken kamen. Die Wiener Kollegen luden uns alle zum nächsten Treffen in 2019 ein.

Der Abend begann mit einem vorzüglichen Büfett. Als Unterhaltung trat die Kapelle der ´´Roten Funken`` , bekannt auch aus dem Karneval aus Köln. Als ein großes Highlights trat die Tanzgruppe ´´Die blauen Funken`` mit den Tanzmariechen auf. Sie boten eine große akrobatische Schau. Viele Gespräche wurden geführt und so neigte sich der Tag zu Ende.

Die Kölner Kollegen hatten für den Samstag ein Besichtigungsprogramm angeboten. Jeder konnte nach seinem Ermessen die Stadt Köln erkunden. Zum Abschluss war eine Schifffahrt mit der MS RheinFantsie auf dem Rhein angesagt. Bei gutem Essen mit Wein Wasser und Kölsch verging die Zeit wie im Fluge. Das Oberdeck war der beliebteste Platz um den Sonnenuntergang zu Genießen.

Am Sonntag den 5.8.18 traten wir die Heimreise nach Hamburg an.

Es war ein großes Ereignis mit vielen Höhepunkten. Danke den Kölner Kollegen und unserer Reiseleitung unter Hans Bibow.

Heinz Kuth


Zurück